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Die Sehenswürdigkeiten und andere Attraktionen

Zwinger

Der Dresdner Zwinger gilt für einen der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarock in Europa und ist wirklich ein Schmuck an der Wange der Stadt. Und das Kronentor mit der vergoldeten Haube zählt zu einem der Dresdner Wahrzeichen. Er liegt im Zentrum der Altstadt zwischen der Semperoper und dem Postplatz.

Zwinger entstand im Jahre 1709 zuerst nur als ein von Holzgebäuden umschlossener Festplatz für Turniere und anderer höfischer Spiele des sächsischen Adels als eine Art Amphitheater. Die Benennung „Zwinger“ entstammt der ursprünglichen Lage zwischen äußerer und innerer Festungsmauer. Zwischen Jahren 1710 und 1719 ließ ihn August der Starke in seiner jetzigen Gestalt in Sandstein aufbauen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, am 13. Februar 1945, wurde das barocke Meisterbauwerk durch den Bombenangriff zerstört. Aber schon 1945 begann man mit dem Wiederaufbau, der erst 1963 endete. Heute dient das Elbstandstein-Gebäude hauptächlich für Ausstellungen.

Das heutige Areal besteht heute aus dem Kronentor, weitem Innenhof, den verschiedenen Pavillons, den Bogengalerien und dem Galeriebau und alles liegt hier zusammen in einer harmonischen Einheit. Die Besucher finden im Zwinger heute kostbare Sammlungen, die weltberühmte Gemäldegalerie mit der Sixstinische Madonna von Raffael, die Rüstkammer, die Porzellansammlung, das Tierkundemuseum und den Mathematisch-Physikalischen Salon.

Semperoper

Die Semperoper wird als eine der wichtigsten historischen Bauwerke Dresdens und zugleich ein der schönsten Opernhäuser der Welt bezeichnet. Mit vollem Recht zählt sie zu den bekanntesten Wahrzeichen von Dresden. Am Portal befinden die Skulpturen der Dichterfürsten Schiller und Goethe am Eingang und hoch über dem prächtigen Eingangsportal aus dem Dach sieht die Panther-Quadriga von Johannes Schilling herab.

Sie wurde im Stil der italienischen Hochrenaissance im Zuge des 19. Jahrhunderts erbaut. Die Semperoper war das bedeutendste Bauwerk von Gottfried Semper und sogar zweimal. Nachdem die erste von Semper erbaute Oper fiel im Jahre 1869 einem Brand zum Opfer, bekam er nochmals den Auftrag zur Errichtung eines Opernhauses. Gottfried Semper wegen seiner Beteiligung an der Revolution von 1848 inzwischen im Exil war, deshalb schickte er die Baupläne aus der Verbannung und die zweite Semperoper wurde unter Leitung von Gottfried Sempers Sohn Manfred zwischen 1871 und 1878 gebaut.1945 wurde leider auch die Oper fast vollständig zerstört. Man versuchte die Trümmer der zerstörten Semperoper für einen Wiederaufbau zu sichern. Deshalb wurde die äußere Gestalt 1952-56 wieder hergestellt. Und von 1977 bis 1985 durchlief der eigentliche Wiederaufbau. Die Semperoper wurde feierlich mit "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber am 13. Februar 1985 wiedereröffnet. Seitdem erstrahlt sie in ihrem alten Glanz und zählt sie wieder zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt.

Wer die Semperoper nicht im Rahmen einer Vorstellung besucht, hat noch die Möglichkeit tagsüber an einer Führung teilzunehmen.

Residenzschloss

Das Dresdner Schloss diente als das Residenzschloss der sächsischen Kurfürsten und Könige. Es gehört zu den ältesten Bauwerken Dresdens und ist baugeschichtlich sehr bedeutsam, da alle Stilrichtungen von Romanik bis Historismus ihre Spuren im Zuge der Jahrhunderte hinterlassen haben. Und nicht nur wegen die drei Schlosshöfe, großartige Sgraffitomalerei im Großen Schlosshof und wertvolle Schlossportale hält man das Schloss für eine der bedeutendsten Renaissance-Anlagen Europas.

Heute sieht es von außen nach Stil Neorenaissance aus, im großen Schlosshof mit seiner wunderschönen Scrafitto-Malerei stöβt man auf den Stile der Renaissance.

Die Baugeschichte des Residenzschlosses geht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Die erste urkundliche Erwähnung von der mittelalterlichen Burg stammt aus 1289, man spricht über anfänglich einen etwa 35 x 45 m großen befestigten romanischen Hof. 1471-1474 wurde die Burganlage durch den Baumeister Arnold von Westfalen zum Schloss umgebaut. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde es im Renaissance-Stil erweitert. Um die 18.-19. Jahrhundertwende wurde das eher schmucklose Schloss samt dem Georgentor mit Elementen im Stile der Neoreaissance verschönert. Auch das Residenzschloss fiel den Bombenangriffen im Februar 1945 zum Opfer. Mit dem eigentlichen Wiederaufbau des eigenen Residenzschlosses begann man Erst im Jahr 1986 mit dem Ziel, hier neue Museumsräume für die Staatlichen Kunstsammlungen zu schaffen. Zur 800-Jahr Feier im Jahr 2006 war der Aufbau schon abgeschlossen. Und der Hausmannsturm bietet heute den Besuchern wieder einen interessanten Überblick über die Altstadt.

Stallhof

Der Stallhof grenzt an das Residenzschloss an. Er wurde 1591 unter Kurfürst Christian I. fertiggestellt und gehört so zu den ältesten in der originalen Ausgestaltung erhaltenen Turnierplätzen der Welt. Im 17. Jahrhundert wurde er als Schauplatz für höfische Lustbarkeiten und große Reitturniere ausgenutzt. Auch heute noch wird dieses beeindruckender Ort für kulturelle Veranstaltungen ausgenutzt.

Der Stallhof ist umgeben vom Langen Gang mitseinen Arkaden und der Sgraffito-Malerei, dem Johanneum und dem Jagdtor.

Anlässlich der 800-Jahr-Feier des wettinischen Hauses bekam der Maler Adolf Wilhelm Walther den Auftrag, alle 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige auf der Rückfassade des langen Ganges zu verewigen.

Zwischen 1872 und 1876 brachte Walther ein 102 Meter langes und 957 Quadratmeter großes Wandbild hervor, auf dem alle Herrscher Sachsens von 1123 bis 1904 abgebildet sind. Dieses Bild nennt man Fürstenzug.

Aber schon nach wenigen Jahren hatte das Bild erhebliche Schäden. Daher wurde es 1906 durch 24.000 Meißner Porzellanfliesen ersetzt, auf denen ebenfalls die Herrscher abgebildet sind. Es wurde damit das größte Porzellanbild der Welt. Da von jeder Fliese zwei Exemplare angefertigt wurde, konnten durch den Krieg zerstörte Fliesen einfach ausgetauscht werden.

Großer Garten

Der Große Garten befindet sich südöstlich des Stadtzentrums, mit diesem er durch die ebenfalls sehenswerte Bürgerwiese verbunden ist. Großer Garten ist der größte und schönste Park der Stadt.

Er wurde 1676 durch den Kurfürsten Johann Georg II. errichtet. das frühbarocke Palaisgebäude stammt aus1683. Park und Palais wurden für Bedürfnisse kurfürstlicher Repräsentation genutzt. Heute gehört der Große Garten mit seinen ausgedehnten Gartenanlagen zu den beliebtesten Erholungsorten Dresdens. Im Palais finden wieder viele Konzerte statt, hin und wieder wird der Park zur Bühne für festliche Bälle und Feuerwerk.